Die Installation nutzt einen klassischen Jenga-Turm als Sinnbild für ein menschliches Leben. Jeder einzelne Stein ist mit prägenden Erlebnissen oder gesellschaftlichen Einflüssen beschriftet – positiven ebenso wie belastenden. Dazu gehören auch Beispiele für diskriminierende Aussagen oder strukturelle Ungleichheiten, ergänzt durch reale Fakten, um die Wirkung solcher Erfahrungen sichtbar zu machen.

Beim Spielen werden Steine herausgezogen und oben wieder aufgesetzt. Dadurch wird der Turm zunehmend instabil – wie auch ein Mensch an Stabilität verliert, wenn belastende Erfahrungen sein „inneres Fundament“ schwächen. Die zentrale Frage lautet: Wie viel hält ein Mensch aus? Wie stabil ist sein Fundament, wenn die Gesellschaft auf ihn einwirkt?

Die Installation lädt Besucher*innen spielerisch und gleichzeitig nachdenklich dazu ein, gesellschaftliche Probleme zu reflektieren. Sie zeigt, wie Worte, Erfahrungen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen Menschen beeinflussen und „aus dem Gleichgewicht“ bringen können.

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